… still working.

This is the world we live in

Der Investor gibt’s, der Investor nimmt’s. Also sollte man ihm möglichst nach dem Mund reden. Ein Paradebeispiel liefert jetzt die Telekom: Vor Investoren am Capital Market Day hat Finanzvorstand Gernot Schieszler erklärt, wie das sein Unternehmen so macht mit angeblich überzähligen, beamteten Mitarbeitern. Sollte es nicht möglich sein, die Mitarbeiter umzuschulen oder in andere Unternehmsbereiche zu verleasen, begänne man, “sie daheim sitzen zu lassen”. Dieser Prozess dauere rund vier Monate. In den ersten vier bis sechs Wochen könnten sich die Leute “offen gesagt noch wohl fühlen”. Danach werde man beginnen, die Mitarbeiter anzurufen und sie für ein paar Tage zur Arbeit zu holen. “Und wenn sie dann am Telefon erklären, daß sie krank sind, werden wir ihnen den Arzt schicken. Wenn der feststellt, daß sie nicht krank sind, dann werden wir Klagen gegen diese Mitarbeiter folgen lassen.” Und dann würden schon “ein paar die Golden Handshakes annehmen.”

Natürlich nur ein Mißverständnis, sagt die Telekom. Der Personalabbau werde möglichst sozial gestaltet. Blöd nur, daß alles auf YouTube festgehalten und nachzuhören ist.

Seit heute ist Herr Schieszler übrigens nicht mehr für Personalagenden bei der Telekom zuständig. Offenbar wegen der schlechten englischen Aussprache…

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